Lesung aus dem Buch „Am Zauberfluss. Szenen aus der rheinischen Romantik“ mit musikalischer Begleitung (Christiane von Essen).

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zieht es Dichter, Musiker und Gelehrte an den Rhein. Hat der Aufklärer und Revolutionär Georg Forster einige Jahrzehnte zuvor die Gegend noch als einförmig, ihre Städte als »melancholisch und schauderhaft« gescholten, so entsteht unter dem Einfluss von Friedrich Schlegel und Dorothea Veit, Franz Liszt und Marie d’Agoult, Robert und Clara Schumann ein Sehnsuchtsort, der die Imagination der Deutschen noch lange in seinen Bann schlagen wird.

Christiane v. Essen

Ulrich Meyer-Doerpinghaus lässt die besondere Beziehung zwischen Landschaft und Kunstschaffen lebendig werden, die im Zeitalter der Romantik das Geistes- und Gefühlsleben geprägt hat.

Im Mittelpunkt der Lesung steht die „Erfindung der Rheinromantik“ durch den Philosophen Friedrich Schlegel.